Aktualisiert am 18. Oktober 2020

Ansichten wechseln – 7. Merseburger Tagung zur systemischen Sozialarbeit

Am 27. November 2020 veranstalte ich unter dem Titel „Ansichten wechseln“ die inzwischen 7. Merseburger Tagung zur systemischen Sozialarbeit.

Die aktuellen Auseinandersetzungen in unserer Gesellschaft (z.B. um Migration, Klima, Gewalt und Terror, Antisemitismus) führen wir zunehmend heftiger und unversöhnlicher. Uns allen, die wir daran beteiligt sind, fällt es offenbar schwer, die Ansichten und Überzeugungen der jeweils politisch Andersdenkenden auszuhalten – geschweige denn, darüber in einen Austausch und Dialog zu kommen. Dies aber wäre notwendig, um ein weiteres Auseinanderfallen zu vermeiden und stattdessen etwas zu verändern. Weitere Informationen unter www.ansichten-wechseln.de.

 

Ressourcen, Lösungen & Respekt: Systemische Ansätze…

  • in der Sozialarbeit
  • in meiner Lehre
  • in Fort- und Weiterbildung
  • in Beratung und
  • in Supervision, Coaching, Team- und Organisationsentwicklung

 

Systemisch heißt für mich:

Wir können uns manchmal daran erinnern, dass sich alles auch ganz anders betrachten lässt, als man zunächst glaubt: „Es könnte auch anders sein!“ oder von mir anders betrachtet werden, und: „Es gibt immer mindestens sieben Möglichkeiten!“
Was wir als scheinbar wahr erleben, können wir als unsere Konstruktion begreifen – und verändern. Wenn das, was wir als Wirklichkeit erleben, als unsere „Erfindung“ (Heinz von Foerster) verstehen, sind wir auch dafür verantwortlich, was wir erfinden. Das ist eine große Chance.
In Sozialarbeit, Supervision, Lehre und Fortbildung geht es für mich darum, neue Perspektiven zu entwickeln und uns daran zu erinnern, dass wir immer wieder noch mal andere Perspektiven finden können – um auf scheinbar Vertrautes neu blicken zu können und so die Chancen für Veränderungen zu erhöhen. (Zur Frage, was „systemisch“ noch bedeuten kann, siehe z.B. auch „Stich-Wort: Was ist systemisch?“)