Aktualisiert am 16. Oktober 2016

Ich biete Fort- und Weiterbildungen u.a. zu folgenden Themenbereichen an:

  • Systemisches Arbeiten in der Sozialen Arbeit
  • Systemisches Arbeiten in besonderen Arbeitsfeldern (z.B. mit DrogenkonsumentInnen, in der Schuldnerberatung, mit Jugendlichen)
  • Systemisches Arbeiten im Team
  • Lösungsorientierte Beratung
  • Evaluation und Selbstevaluation in der Sozialarbeit
  • Systemisches Arbeiten für Leitungskräfte
  • Kundenorientierung und Beschwerdemanagement
  • Arbeiten mit herausfordernden Situationen, KlientInnen und KollegInnen
  • Gelingende Hilfeplan-Gespräche
  • Zwang und Freiwilligkeit
  • Macht – Widerstand – Spaß
  • Weniger ist mehr – Verwaltungsabläufe kundenfreundlich gestalten (Moderation)
  • Systemisches systemisch vermitteln

Die Fort- und Weiterbildungen können als VorOrt-Fortbildungen bzw. Inhouse-Seminare für Einrichtungen oder Teams gestaltet werden. Sehr zu empfehlen sind auch Veranstaltungen, die für MitarbeiterInnen mehrerer kooperierender Dienste und Einrichtungen gemeinsam durchgeführt werden: neben der inhaltlichen Fortbildung wird die Kooperation praktisch von selbst weiterentwickelt.

Die Seminare dauern, je nach Wunsch und Möglichkeiten der Veranstalter, einen bis drei Tage, zweimal drei Tage oder auch mehrere Kurswochen.

Die Fortbildungsseminare sind so angelegt, dass sie neben kleineren theoretischen Bestandteilen (Kurzvortrag) vor allem auf die Praxis der TeilnehmerInnen und die Möglichkeit der Umsetzung des Erfahrenen angelegt sind: Üben und Ausprobieren stehen im Vordergrund.

Träger bzw. Veranstalter meiner Fortbildungen waren bisher u.a. FoBiS – Sozialtherapeutischer Verein Holzgerlingen, das Psychotherapeutische Zentrum Duisburg, die CJD-Arnold-Dannenmann-Akademie sowie Einrichtungen des CJD – Christliches Jugenddorf Deutschland, die Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten Kästorf/Braunschweig, das Burckhardthaus Gelnhausen, der AWO-Bundesverband, das Jugendamt Hamburg, die Caritas-Fortbildungsakademie Freiburg, das Praxis-Institut Hanau, der Sozialdienst der Heilsarmee Deutschland.

 

Fortbildungsseminare, Vorträge

Die nachfolgend dargestellten Seminarangebote und Fachvorträge sind lediglich Beispiele für bisher angebotene Fortbildungen:

Das macht Ihr hervorragend! – Systemisches Handwerkszeug für die Arbeit mit Jugendlichen

Zweiteiliges Grundseminar

Ressourcenorientierung – Lösungsorientierung – Kundenorientierung – Wertschätzung – damit wollen wir alle arbeiten, aber manchmal weiß man nicht so richtig, wie. Der systemische Ansatz gibt praktisches Handwerkszeug für die Umsetzung im Alltag. Wir üben an praxisnahen Fallbeispielen: Brauchbarkeit garantiert!

Ziele:

  • Erarbeiten von Grundkenntnissen
  • Anwenden von Fertigkeiten des systemischen Arbeitens
  • Reflexion und Erprobung von Praxisbeispielen mit systemischem Handwerkszeug

Inhalte/Schwerpunkte:

  • Systemische Grundannahmen und Haltungen
  • Ressourcenorientierung
  • Ausnahmen und Alternativen
  • Systemische Fragestellungen
  • Erfolge und Komplimente
  • Widerstand und Kooperation

Methoden: Mit Spaß und Vergnügen experimentieren und üben (nur wer will! Keiner wird gezwungen). Das Seminar gliedert sich in zwei Teile, zwischendrin kann das Erlernte im Alltag ausprobiert werden.

 

Das läuft ja immer besser! – Noch mehr systemisches Handwerkszeug

Aufbauseminar

Wer Grundkenntnisse im systemischen Arbeiten hat, schätzt sie, auch wenn sie in der Praxis manchmal in den Hintergrund geraten. Wir rufen sie uns wieder in Erinnerung und frischen sie auf, indem wir Neues dazu lernen. Schwerpunkt wird der Umgang mit „besonders schwierigen Jugendlichen“ sein (auch wenn es die natürlich so gar nicht gibt!). Wer will, kann eigene Praxisbeispiele (vorbereitet oder spontan) vorstellen, die wir dann gemeinsam bearbeiten.

Ziele:

  • Erinnern an bewusst und unbewusst vorhandene Vorkenntnisse
  • Erlernen und Anwenden weiterer systemischer Fertigkeiten
  • Reflexion und Erprobung von Praxisbeispielen mit systemischem Handwerkszeug

Inhalte/Schwerpunkte:

  • Die Ressourcen noch besser nutzen
  • Ziele nützlich formulieren
  • Hilfeplanung gut gestalten
  • Berühmten KollegInnen zusehen (Videoausschnitte)
  • Professionelles Selbstbewusstsein
  • „Selbstbedienung am Systemischen Büffet“

Methoden: Mit Spaß und Vergnügen sich an schwierige Situationen heranwagen: experimentieren und üben. (Spaß ist natürlich für ein ernsthaftes Seminar nicht unbedingt notwendig, aber er hilft beim Lernen).

2012 J Herwig-Lempp Seminar c (KG)

Ressourcen, Lösungen, Respekt – Handwerkszeug für die Systemische Sozialarbeit

Mehrteiliges Seminar

Sozialarbeit ist mehr als Beratung – und systemische Sozialarbeit ist mehr als die Arbeit mit Familien. Die beruflichen Anforderungen an SozialarbeiterInnen sind sehr hoch, die Situationen, in denen sie entscheiden und handeln müssen, häufig sehr komplex. Systemische Haltungen und Methoden eigenen sich hier in besonderer Weise, um gute und nachhaltige Wirkungen erzielen zu können. Grundlagen dafür sind u. a. die Orientierung an den Ressourcen, der Blick für Aufträge und Lösungen sowie der respektvolle Umgang.

In den Seminaren werden wir neben einigen wenigen theoretischen Grundlagen vor allem „Handwerkszeug“, d.h. Methoden kennen lernen und sie anhand von Praxisbeispielen einüben – so dass die TeilnehmerInnen direkt nach dem Seminar das Gelernte anwenden können. Die Zeit zwischen den Seminaren kann schon zum Ausprobieren genutzt werden.

Die Seminare richten sich an SozialarbeiterInnen und Profis aus den benachbarten Berufen (ErzieherInnen, PflegerInnen, AusbilderInnen etc.).

Handwerkszeug Systemische Sozialarbeit – Einführungsseminar

Zweiteiliges Seminar (6 Tage)

  • Hypothesenbildung
  • Systemische Grundannahmen
  • Systemische Arten zu fragen
  • Ressourcenorientierung – ganz praktisch
  • Mit der VIP-Karte arbeiten
  • Umdeutungen nutzen

Handwerkszeug Systemische Sozialarbeit – Aufbauseminar

Zweiteiliges Seminar (6 Tage)

  • Beziehungen aktiv gestalten
  • Von der Familientherapie zur Systemischen Sozialarbeit
  • Mit dem Genogramm arbeiten
  • „Gute Gründe“
  • Die Wunderfrage
  • Widerstand – oder doch kooperieren?!

Tag für Tag – Ressourcenorientierung in der Sozialarbeit

Workshop

Sich an Stärken, Kompetenzen und Erfolgen zu orientieren, klingt eigentlich ganz einfach. Aber nicht immer fällt uns auch gleich ein, wie wir das methodisch umsetzen können. Dabei sind die Möglichkeiten so vielfältig wie die Arbeitsfelder von SozialarbeiterInnen.

Wir werden uns im Workshop erarbeiten, wie und wo wir Ressourcen nicht nur wahrnehmen und würdigen, sondern sie auch ganz praktisch in die alltägliche Sozialarbeit einbeziehen können. Selbstverständlich werden wir dabei auch die Erfahrungen und die Kompetenzen der Workshop-TeilnehmerInnen nutzen.

Hilfeprozesse planen und gestalten

Seminar

SozialarbeiterInnen beraten, unterstützen und begleiten nicht nur ihre KlientInnen, häufig sind sie für den gesamten Hilfeprozess verantwortlich. Viele weitere Menschen – KlientInnen und Profis, aber auch Angehörige, Freunde und Bekannte aus dem sozialen Umfeld – sind einzubeziehen. SozialarbeiterInnen behalten dabei nicht nur den Überblick und koordinieren die vielfältigen Schritte, sie vermitteln auch zwischen den Beteiligten, schaffen Bedingungen für Kooperation, berücksichtigen die unterschiedlichen Interessen und ermöglichen so erst einen gelingenden Prozess, d.h. wirksame Unterstützung und nachhaltige Veränderung.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen systemische Konzepte und Methoden, die für die Übernahme dieser Aufgaben nützlich sind.

  • SozialarbeiterInnen als Perspektiven- und SchnittstellenmanagerInnen
  • Kooperation ermöglichen
  • Interessen und Aufträge klären
  • Ziele setzen: wirksam, nützlich, erreichbar
  • Hilfeplangespräche und Helferkonferenzen leiten
  • Systemisches Case Management

2013 Yaron zu Purim

Ressourcenorientierte Teamarbeit

Seminar

Angenommen, die Arbeit im Team würde wieder mehr Spaß machen, dann wäre sie auch effektiver. Und umgekehrt: wenn sie effektiver wäre, würde sie auch wieder vergnüglicher werden. In diesem Workshop werden ressourcenorientierte Methoden vorgestellt, mit denen sich die Zusammenarbeit im Team interessanter, abwechslungsreicher und vor allem ergiebiger gestalten lässt: Der systemische Ansatz eignet sich nicht nur für die Arbeit mit KlientInnen, sondern auch für den Umgang unter KollegInnen.

Die vorgestellten Methoden können in der kollegiale Beratung (Fallbesprechungen, Intervision, aber auch in der Praxisberatung und Supervision) wie auch auf Dienstbesprechungen umgesetzt werden, von großen und kleinen, von formellen und informellen Teams.

Wir probieren verschiedene Methoden der ressourcenorientierte Teamarbeit aus und üben mit ihnen an Beispielen aus der Praxis so, dass sie anschließend selbständig im eigenen Team umgesetzt werden können.

Schwerpunkte

  • Gehirnjogging: Hypothesen, Ratschläge und Komplimente
  • Erfolge nutzen
  • Rollen- und Comicspiele
  • Weitere Methoden der „kollegialen Ausbeutung“
  • Teamsitzungen effektivieren
  • Entscheidungsprozesse vereinfachen

Königsdisziplin Sozialarbeit. Systemisch ist anspruchsvoller als Therapie und Beratung!

Fachtag

Sozialarbeit ist die Königsdisziplin im psychosozialen Feld. SozialarbeiterInnen sind wie Zehnkämpfer: sie haben die verschiedensten Fächer studiert, kennen sich in den unterschiedlichsten Disziplinen aus und verfügen über unterschiedlichste Kompetenzen. Sie sitzen in der Regel an Schnittstellen, vermitteln zwischen und zu den verschiedensten Stellen und Professionen.

Sozialarbeit wird schnell unterschätzt – auch von SozialarbeiterInnen selbst: die Komplexität des Arbeitsplatzes wird ebenso wie die hohe Verantwortung, die SozialarbeiterInnen übernehmen, häufig übersehen. Übersehen wird auch, dass systemische Ansätze sich in der Sozialen Arbeit nicht nur auf Beratung oder auf das Arbeiten mit Familien beziehen. Sie eignen sich hervorragend für die vielfältigen Handlungsarten und die unterschiedlichsten Arbeitsfelder. Wir werden dies auf dem Fachtag gemeinsam detailliert herausarbeiten.

Ein solcher Fachtag eignet sich auch für viele MitarbeiterInnen, bspw. auch von miteinander zusammen arbeitenden Einrichtungen und Institutionen.

Wechselnde Ansichten – Beitrag zu einem systemischen Menschenbildband

Fachvortrag

Gibt es ein systemisches Menschenbild? Wenn ja, wie könnte es aussehen? Und: Gibt es nur eines? Menschenbilder beeinflussen unser Denken und Handeln, ohne dass wir uns ihrer immer bewusst sind. Und umgekehrt können wir sie bewusst konstruieren, um neue Handlungsideen zu entwickeln. Die zunächst eher philosophische Frage „Was ist der Mensch?“ kann auf diese Weise durchaus praktische Bedeutung erhalten.

SystemikerInnen werden sich dabei – aus theoretischen wie auch aus praktischen Überlegungen heraus – nicht mit der Konstruktion eines einzigen Menschenbildes zufrieden geben.

 

Alle diese Angebote sind lediglich Beispiele. Weitere Angebote und Kombinationen sind jeweils nach Absprache möglich.

I am a social worker nasw